Radwegenetz: Das Nord/Süd-Problem

Aktuell prüft das Ordnungsamt wieder mal, ob das Fahrverbot in der Wilhelminenstraße eingehalten wird. Doch für Radler gibt es keine Alternativen: Um eine zweckmäßige Nord/Süd-Verbindung hat man sich nicht gekümmert.

Ein Ausschnitt des offiziellen Darmstädter Radwegenetzplans zeigt, Radfahrer haben keine Alternative zur Fußgängerzone Wilhelminenstraße, wenn sie sicher und ohne absurde Umwege beispielsweise von Bessungen ins Martinsviertel wollen. Die vor kurzem mit großem Tam-Tam angekündigte Radfahrstraße führt ins Nichts: In Richtung Norden heißt es absteigen und schieben. Alle paar Monate wird die Wilhelminenstraße ohnehin in beiden Richtungen durch Wein- oder Autofeste blockiert. Über die (von mir gelb markierten) gefährlichen radweglosen und durch Autoverkehr hoch belasteten Alternativen Holzstraße, Neckarstraße oder Kasinostraße wagt sich nur eine Minderheit der Radfahrer.

Ein Kommentar zu “Radwegenetz: Das Nord/Süd-Problem

  1. Nicht nur das es keine Nord-Süd-Route gibt, an besagter Stelle (Wilhelminenstraße) zeigt ein Radwegweiser sogar den gesperrten Abschnitt als Empfehlung. Absurd.

    In einer Stadt, in der dessen Oberbürgermeister gebetsmühlenartig betont, das er das Radwegenetz in seinem jetzigen Zustand toll findet und viele doch bei weitem nicht die meisten Termine mit dem Drahtesel zurücklegt, und in der jeden Tag Unfälle zwischen Radfahrern und motorisiertem Verkehr passieren, empfinde ich es als abartig eine einzige Kreuzung vom Ordnungsamt kontrollieren und ansonsten alles beim Alten zu lassen.

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